socioMovens

Das Projekt und die Gäste

„Gemeinsam die Zukunft gestalten – Engagiert für eine menschenwürdige Stadt“. Das ist der Titel, unter dem seit 2013 jugendsoziale Projektwochen mit Jugendlichen aus Mittel- und Osteuropa durchgeführt werden. Junge Priester und Ehrenamtliche organisieren diese unter einer sozialen oder ökologischen Leitfrage in Kooperation mit der Kommende Dortmund, dem Sozialinstitut des Erzbistums Paderborn und dem Verein socioMovens – Giving Europe a Soul e.V. In der erlebnispädagogischen Auseinandersetzung mit den Projektthemen machen die Jugendlichen dabei eine intensive Gemeinschaftserfahrung und entdecken, dass sie daran mitwirken können, dass unsere Welt gerechter, friedlicher, solidarischer wird.  So lernen sie Wege kennen, sich aktiv in die Zivilgesellschaft ihrer Heimatländer einzubringen. Für viele ist dies – das zeigt der bisherige Erfolg – eine in dieser Art und Weise vollkommen neue und gewinnbringende Entdeckung. Auch damit gewinnt die große Vision – „Giving Europe a Soul“ – an Realität!

Weitere Informationen und Eindrücke von den jugendsozialen Projektwochen gibt es auf der Homepage des Vereins socioMovens e.V.: www.sociomovens.org

An der Eröffnung der Renovabis-Pfingstaktion werden Projektkoordinatoren aus sechs Ländern teilnehmen:

 -          Marcin Adamiec ist Kaplan in Opole (Polen) und baut in seiner Pfarrei eine sozialethische Jugendpastoral auf. Ein Schwerpunkt seines Engagements  mit den Jugendlichen ist die Lebenssituation verarmter alter Menschen und Obdachloser.

-          Macedon Hiticas, Priester der Diözese Timisoara (Rumänien), ist Pfarrer in Lipova und betreut eine Jugendgruppe, die sich um Kinder aus sozial benachteiligten Familien kümmert. Zusammen mit den Jugendlichen aus seiner Pfarrei bemüht er sich vor allem um die Integration von Kindern aus der Roma-Minderheit.

-          Alin Irimiciuc, Priester der Diözese Timisoara (Rumänien), ist Pfarrer in Bocsa, Dekanatsjugendseelsorger und in der Ministrantenpastoral der Diözese tätig. In Timisoara und Bocsa hat er drei sozialethische Jugendwochen veranstaltet.

-          Peter Nakacka, Priester der Diözese Spis (Slowakei), hat als Schulseelsorger in der Slowakei sozialethische Jugendwochen durchgeführt und ist seit letztem Jahr als Missionar in Kasachstan.

-          Ivana Pecic arbeitet als Lehrerin in einer Schule für Menschen mit Behinderung in Varazdin (Kroatien) und engagiert sich für einen barrierefreien Umgang von behinderten und nicht-behinderten Jugendlichen.

-          Eszter Polyak ist Mitarbeiterin des Bildungszentrums „katHáz“ in Szeged (Ungarn) und koordiniert eine Freiwilligengruppe von sozial engagierten Jugendlichen.

-          Anika Sacic ist pastorale Mitarbeiterin in ihrer Pfarrei in Varazdin (Kroatien) und betreut eine Jugendgruppe, die sich um Menschen mit Behinderung kümmert. Zusammen mit Ivana Pecic und Leonardo Sardi hat sie mehrere sozialethische Jugendwochen in ihrer Diözese organisiert.

-          Leonardo Sardi ist Priester der Diözese Varazdin (Kroatien) und Diözesanseelsorger für Menschen mit Behinderung. Er hat mehrere sozialethische Jugendwochen zur Situation geistig und körperlich behinderter Menschen in Kroatien gestaltet.

-          Sr. Anna Tarnowska ist Ordensschwester aus Tarnów (Polen) und in der Schul- und Jugenpastoral tätig.

-          Daniel Tomczak ist Priester des Erzbistums Krakau (Polen) und als Kaplan vor allem in der Schulpastoral tätig. Im letzten Jahr hat er zusammen mit Sr. Anna Tarnowska eine sozialethische Jugendwoche veranstaltet.