Republik Moldau

Ilie Zabica

Ilie Zabica Foto: Renovabis Ilie Zabica wurde im Jahr 1979 in Chișinău in der Republik Moldau geboren. Er studierte sowohl Europäischen Studien, Verwaltungs- und Verfassungsrecht als auch Technik und Management des Transportwesens.

Nach verschiedenen Berufstätigkeiten in der Software- und Immobilienbranche ist er seit 2001 Direktor der Stiftung Regina Pacis, welche sich für Kinder und Jugendliche in prekären Situationen sowie für Opfer des Menschenhandels einsetzt.

Er war Projektkoordinator verschiedener Kinderhilfsprojekte (unter anderem über die Caritas und Renovabis) und ist seit 2017 Direktor des Diözesanbüros für Migration in Chișinău.

Die Republik Moldau gilt als das ärmste Land in Europa. Das Durchschnittseinkommen beträgt 150€ pro Monat. Daher hat die Arbeitsmigration ein großes Ausmaß angenommen. Viele Kinder bleiben alleine bei ihren Verwandten oder sogar ohne Betreuung zurück, während ihre Eltern versuchen, im Ausland Arbeit zu finden.

In vielen Dörfern gibt es nur noch Kinder, Jugendliche und alte Menschen. Schätzungen gehen von 90.000 - 100.000 betroffenen Kindern aus. Die Arbeitsmigration der Eltern führt zumeist zu Überforderung bei den zurückgelassenen Angehörigen. Die mit der Erziehung betrauten Großeltern sind den Aufgaben nicht gewachsen und benötigen eigentlich selbst Unterstützung. So werden viele Kinder vernachlässigt, haben erhöhte Gesundheitsrisiken und neigen zu schädlichem Verhalten. Der Mangel an familiären Bindungen, Rollenvorbildern und der Mangel an Perspektiven in ihrem Leben führen viele junge Menschen, vor allem junge Männer, in die Kriminalität. Genau hier greift die Stiftung Regina Pacis ein. Im folgenden erfahren Sie mehr über zwei Projekte der Stiftung.

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